Das Verfahren

Mit dem patentierten Verfahren kann respeggt den Schlupf von männlichen Küken verhindern und ihnen ein ethisch sehr zweifelhaftes Schicksal ersparen. Das Verfahren basiert auf der endokrinologischen Geschlechtsbestimmung im Brutei. Was passiert bei dem Verfahren der endokrinologischen Geschlechtsbestimmung?

Video: Was passiert eigentlich bei der endokrinologischen Geschlechtsbestimmung?

Am 8.– 9. Tag des Brutprozesses wird den Bruteiern ein kleiner Tropfen Flüssigkeit zur Geschlechtsbestimmung entnommen. Die Flüssigkeitsentnahme geschieht non-invasiv und hat infolgedessen für das Brutei keine negativen Folgen. Das Innere des Bruteies wird also nicht berührt und bleibt unversehrt.

Der entnommene Tropfen wird nun außerhalb des Bruteies in einen patentierten Marker gegeben. Daraufhin erfolgt eine Reaktion mit einem eindeutigen Farbumschlag der Probe, und man erkennt, ob es sich um ein männliches oder weibliches Brutei handelt.

Entsprechend findet anschließend eine Sortierung in männliche und weibliche Bruteier statt. Die männlichen Bruteier werden zu hochwertigem Tierfuttermittel verarbeitet. Sie erhalten so einen wirtschaftlichen Mehrwert und können in Futterrezepturen von Nutztieren sinnvoll integriert werden.

Die weiblichen Bruteier werden weiter ausgebrütet. Somit schlüpfen nach 21 Tagen nur noch weibliche Küken, die dann als Legehennen die respeggt-Eier legen.